Systemische Aufstellungen

Sichtbarmachen von verborgenen Wünschen und Träumen

Die Wirkung bzw. der Zugang bei den Aufstellungen erfolgt immer über das sogenannte wissende, das auch als morphogenetisches Feld ( siehe Wikipedia: Rupert Sheldrake) bekannt ist.

 

Dabei ist es völlig egal, ob man privat oder beruflich nach Lösungen sucht, sich in einer Pflegeeinrichtung, im In- oder Ausland aufhält!

Seit vielen Jahren wird die systemische Aufstellung über das morphogenetische Feld auch

  • im Jugendamt
  • bei der Kriminalpolizei
  • in Personalabteilungen
  • bei der Telefonseelsorge und
  • in Demenz-WG  wie bei uns

genutzt.

 

In erster Linie dient die systemische Aufstellung dazu, innere Klarheit und Ruhe zu bekommen.
Es ist nicht nötig jemanden aus dem Familiensystem mitzubringen, damit das Anliegen geklärt werden kann. Durch die Verbindung zu den morphischen Feldern kann gespürt oder gesehen werden, wo die Ursachen liegen und was die Lösung sein kann.

 

Dabei sind diese Aspekte wichtig:

  • Die Aufstellung braucht das Einverständnis der betroffenden Person. Bei Menschen mit Demenz erhalten wir dies durch den Armlängentest oder die Angehörigen
  • Die Aufstellung braucht ein klares Anliegen:
    • die Mutter ist unruhig
    • der Betroffene möchte etwas mitteilen, kann aber nicht mehr sprechen
    • der Vater möchte nicht essen
    • der Onkel hat noch Wünsche

Die Aufstellung ermöglicht uns, für dieses Verhalten Erkenntnisse und entsprechende  Lösungen zu bekommen. Vom abschließenden Lösungsbild der Aufstellung bis zur Entfaltung des natürlichen Selbstheilungsprozesses braucht es Zeit. Auch das Lösungsbild ist im morphischen Feld enthalten - allerdings ohne Zeitangaben. Der Fokus der Aufstellungsarbeit sollte auf den erlangten Erkenntnissen liegen und darin, diese zu nutzen.


Mögliche Erkenntnisse sind:

  • Was darf losgelassen werden?
  • Welche Prägungen darf ich ablegen?
  • Wie kann ich mit einer Situation Frieden finden.

Nach Beendigung der Aufstellung sollte man es erstmal wirken lassen. Die Gefahr, dass das Erlebte zerredet wird, ist am Anfang groß. Das Erkennen und der anschließende Wirkungseintritt belohnen die Geduld des Wartens.